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Am 9. Juni 2008 wurde das Anatolische Kultur Zentrum, sowie mehrere Häuser von der Polizei gestürmt. Auf kleine Kindern wurden Pistolen gerichtet. Die Räumlichkeiten des Zentrums wurden verwüstet und das Zentrum wurde polizeilich für zwei Tage geschlossen. Bei dieser so genannten polizeilichen Aktion wurden insgesamt 11 Menschen in Gewahrsam genommen. Zwei von Ihnen wurden inzwischen freigelassen. Die französische Polizei gab bisher jedoch keine Gründe für ihre Razzien, sowie über das Schicksal der festgenommenen Personen ab. Frankreich zeigt mit dieser polizeilichen Aktion der ganzen Welt was sie von Freiheiten und Demokratie hält. Kein Rechtsstaat kann in Europa willkürlich Büros stürmen, Waffen auf Kinder richten, Menschen in Gewahrsam nehmen. Frankreich ermutigt mit diesem Vorgehen den Faschismus in der Türkei. Kein Tag vergeht in der Türkei wo oppositionelle Menschen nicht gefoltert, geschlagen oder sogar ihr Leben für die Rechte und Freiheiten riskieren. Sind die Razzien in Paris ein Anliegen des Faschismus in der Türkei? Was ist der Grund dieser Aktion?
Wir fordern die französische Regierung dazu auf, sich von dem Faschismus in der Türkei zu distanzieren und nicht weiter demokratische Institutionen zu kriminalisieren.
Wir verurteilen die Razzien in Paris auf Schärfste und fordern die unverzügliche Freilassung der Verhafteten Personen. Wir rufen alle demokratischen Personen, Vereine und Parteien auf, sich mit uns zu solidarisieren und gegen die polizeiliche Willkür zu protestieren.
Sofortige Freilassung aller in Gewahrsam genommenen Personen!
Schluss mit dem Terror gegen das Anatolische Kultur Zentrum, sowie ihrer Mitglieder!
Anatolische Föderation
10-06-2008 |