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Begründet werde der Schritt mit den gestiegenen Stahl- und Energiepreisen. Die Bahn wollte auf Anfrage keine Stellungnahme dazu abgeben.Unternehmenschef Hartmut Mehdorn hatte bei der Vorstellung der Zwischenbilanz im August gesagt, dass es noch keinen konkreten Plan für eine Fahrpreiserhöhung gebe. Zugleich schloss er damals Erhöhungen nicht aus. Als Gründe nannte er die hohen Energiepreise und den Tarifabschluss mit den Gewerkschaften Transnet und GDBA. Hinzu kommt der Streit mit der Lokführergewerkschaft GDL, die für ihre Mitglieder einen eigenen Tarifvertrag erzwingen will. Nach Ablauf der Friedenspflicht könnte die Gewerkschaft im Oktober erneut streiken. Energiepreise zogen deutlich an Die Deutsche Bahn ist Großabnehmer für Strom und Dieselkraftstoff. Die Preise für beide Energieträger sind in der letzten Zeit drastisch gestiegen. Wegen der großen Nachfrage aus Asien steigen auch die Preise für Waggonbauteile wie Räder. Bereits zu Jahresbeginn war das Bahnfahren in Deutschland deutlich teurer geworden: Die Preise für Fahrkarten im Fernverkehr stiegen am 1. Januar um durchschnittlich 5,6 Prozent, im Nahverkehr um 3,9 Prozent. Der Staatskonzern begründete dies damals mit gestiegenen Energiepreisen sowie der Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent. Fahrgastverbände und Bundesländer äußerten sich kritisch.
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