Die Kraftstoffpreise haben das Autofahren in den vergangenen zehn Jahren massiv verteuert - etwa doppelt so stark wie die Lebenshaltung insgesamt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete, erhöhten sich die Preise für Kauf und Unterhalt von Kraftfahrzeugen seit Juli 1997 um 31,0 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt seien um 15,6 Prozent gestiegen. |
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Kraftstoffpreise am stärksten gestiegen Der Preisschub rund ums Automobil ist vor allem auf Kraftstoffe zurückzuführen. Treibstoff kostet heute rund 70 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Die Preise für Superbenzin erhöhten sich dabei um 67, die für Diesel um fast 92 Prozent. Überdurchschnittlich gestiegen ist auch die Kraftfahrzeugsteuer (78,1 Prozent). Kosten für Pkw in diesem Jahr deutlich höher Die Anschaffung neuer Personenwagen verteuerte sich laut Statistik seit Juli 1997 lediglich um 12,9 Prozent - obwohl Autos seither bei Sicherheit und Qualität zugelegt haben. Allerdings legten die Preise für neue Autos in diesem Jahr überdurchschnittlich zu. Im Juli war ein Neufahrzeug im Schnitt 3,3 Prozent teurer als vor einem Jahr - das war deutlich mehr als die Inflationsrate von 1,9 Prozent. Die höherwertige Ausstattung mit Airbags, Anti-Blockier-System und anderen Sicherheitselementen werteten die Statistiker dabei als Qualitätsverbesserung und rechneten sie nicht in die Preissteigerungsrate mit ein. Seit Jahresbeginn lag die Rate immer über der Drei-Prozent-Marke. 2006 hatten sich Neufahrzeuge im Schnitt um 1,5 Prozent verteuert. Für Gebrauchtwagen mussten Verbraucher 1,8 Prozent mehr zahlen.
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