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Die Demonstranten forderten auf Spruchbändern den sofortigen Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak und eine Amtsenthebung von US-Präsident George W. Bush. Erst vor zwei Tagen hatte Bush in einer Rede Forderungen nach einem baldigen Truppenabzug eine Absage erteilt. Auch Kriegsveteranen unter den Demonstranten "Heute antworten Bush tausende Menschen in den Straßen von Washington und in anderen Städten, um ein sofortiges Ende des Kriegs im Irak zu fordern", sagte der Koordinator der Anti-Kriegs-Organisation "Answer Coalition", Brian Becker. Unter den Demonstranten waren neben Familien mit Kindern und Studenten auch Kriegsveteranen und Eltern im Irak getöteter Soldaten. In dem seit März 2003 dauernden Krieg kamen bereits 3760 US-Soldaten ums Leben. Einige Straßen entfernt versammelten sich rund 1000 Gegendemonstranten. Sie wollten ihre Unterstützung für die US-Truppen im Irak bekunden, erklärte der frühere Oberstleutnant der Luftwaffe Robert Patterson.
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